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Willkommen zum Semesterkurs Banken- und Finanzmarktrecht

Die Vorlesung bietet zunächst eine Einführung in das gesamte Finanzmarkrecht und fokussiert in der Folge insbesondere auf das Bankenrecht. Ein Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf dem Vertragsverhältnis von Bank und Kunde und der Bearbeitung von Fallbeispielen mit typischen Streitkonstellationen (aus dem Zahlungsverkehr, dem Anlagegeschäft sowie dem Kreditgeschäft). Ebenfalls anhand von Case Studies werden die Entwicklungen auf dem Schweizer Finanzplatz der jüngeren Vergangenheit beleuchtet. Hierzu gehören u.a. die Too-Big-to-Fail-Problematik mit der AT1-Abschreibung, Geldwäschereikomplexe, der Steuerstreit usw.

Die Case Studies werden aus der Perspektive der unterschiedlichen Rechtsdurchsetzungsorgane betrachtet (z.B. Zivilgerichte, FINMA, Strafbehörden, Ombudsstellen). Auf diese Weise wird das praktische Zusammenspiel von Zivilrecht, öffentlichem Recht und Strafrecht erarbeitet. Bei verschiedenen Themenbereichen der Vorlesung wird ein Augenmerk auf alternative Anbieter gelegt, die das Potential haben, das klassische Bankgeschäft zu prägen oder längerfristig gar abzulösen. Hierzu gehören Anbieter der automatisierten Dienstleistungserbringung (z.B. Roboadviser), aber auch der Einsatz alternativer Anlageklassen (z.B. Krypto-Tokens) in traditionellen Bankdienstleistungen. Nicht zu kurz kommen das wirtschaftliche und internationale Umfeld des Finanzplatzes.

Lernziele
Kenntnisse im Finanzmarktrecht und insbesondere im Bankenrecht; Fähigkeit zur ganzheitlichen Bearbeitung von bankenrechtlichen Fällen unter Einbezug mehrerer Rechtsgebiete.

Prüfungsbeschreibung
Die Prüfung ist mündlich, "open book" und dauert 15 Minuten. Sie beinhaltet keine Vorbereitungszeit.

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