Sage mir, was Du isst, und ich sage Dir, wer Du bist: Funktioniert diese Strategie und welche Rolle spielen Medien dabei?
Essen Influencer anders? Wie beeinflusst meine Social-Media-Nutzung mein Essverhalten? Was braucht es, um ein erfolg? Wie verändert KI diese Zusammenhänge?
Wie wandeln sich unsere Kulturen? Warum sprechen in Italien dauernd alle übers Essen und in Deutschland über Discounter? Warum haben manche Französinnen und Franzosen kein Problem mit Entenstopfleber, Schweizer*innen aber schon? Welche Rolle spielen Medien bei veganer Ernährung?
Gewicht wird auch stigmatisiert als Auslöser von Zivilisationskrankheiten: Gilt deshalb beim Essen ebenfalls das Gebot, schauen darf man, solange man es nicht begehrt (oder in seiner virtuellen Form zumindest nicht sofort essen kann)?
Gute Foodfotografie ist schwierig, deshalb sprechen Profis auch von „Food Porn“ und besprühen Salat mit Glycerin, damit er attraktiv glänzt und Frische simuliert. Herrscht also auch hier mehr Schein als Sein?
Essen kann Symbol sein für bestimmte Lifestyles oder für eine kulturelle Haltung. Häuser, Autos, Yachten ziehen im Netz nicht, stattdessen präsentiert man, was man zu sich nimmt. Verändert das die Esskultur? Die Medien? Beides?
| Lernziele | Das Seminar will am Beispiel „Food & Media“ Trends diskutieren und Phänomene auf verschiedenen Ebenen aufzeigen. Dabei sollen eigene Fragestellungen entwickelt, Theorie- und Methodenkenntnisse adaptiert und verfeinert werden |
- Teacher: Maria Lauber