Auf dieser zweisprachigen Studienreise unter der Leitung von Prof. Matthieu Gillabert und Prof. Christina Späti setzen wir uns mit der Erinnerungskultur in Polen auseinander. Im Zentrum stehen dabei einerseits das Holocaust-Gedächtnis und die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, andererseits der Umgang mit der sozialistischen Vergangenheit Polens. Dabei widmen wir uns den aktuellen, kontroversen Debatten im Zusammenhang mit dieser Thematik. Ebenso von Interesse ist ein Public History-Zugang zur Art und Weise der musealen Darstellung der komplexen polnischen Geschichte.
Zu diesem Zweck besuchen wir in Warschau verschiedene Museen, u.a. das Museum der Geschichte der polnischen Juden POLIN und das Stadtmuseum. Anschliessend führt uns die Reise über Treblinka und Tykocin nach Białystok, wo das Sybir Memorial Museum und ein Besuch im Białowieża-Urwald auf dem Programm stehen.
Die Studienreise findet vom 13. bis 17 April 2026 statt. Hinzu kommen einige Vor- und Nachbereitungssitzungen jeweils am Mittwoch von 15-17 Uhr. Bei Fragen stehen die Assistentinnen Dominique Lysser und Justine Reynaud zur Verfügung.
- Enseignant·e: Dominique Lysser
- Enseignant·e: Christina Späti