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Um geschichtswissenschaftlich zu arbeiten, sind bestimmte Vorkenntnisse, Techniken und Hilfsmittel nötig. Diese unterscheiden sich teilweise in den verschiedenen Epochen der Geschichte. Der Methodenkurs I. zur Geschichte der Antike stellt die für diese Epoche zentrale Grundlagen vor. Er zeigt, wie man sich mit einem noch unbekannten Thema vertraut macht, stellt die für die antike Geschichte wichtigen Quellengattungen vor und führt in deren Auswertung ein. Weiter veranschaulicht der Kurs, wie man sich die existierende Forschung zu einem Thema erschliesst und diese zu den Quellen in Beziehung setzt. Und schliesslich werden die zentralen Etappen der eigenen wissenschaftlichen Produktion (Referat, Seminararbeit) an konkreten Beispielen eingeübt, durch gemeinsame Arbeit und Diskussion in kleinen Gruppen. Dabei entsteht im Laufe des Semesters ein nützlicher «Werkzeugkasten», der für alle möglichen Teilepochen und Themen der Geschichte der Antike (und vielleicht auch darüber hinaus) nützlich sein kann.

Die ausgewählten Quellen, anhand derer wir uns diesen Werkzeugkasten erarbeiten, beziehen sich auf das Thema «Die späte römische Republik». Die behandelten Münzen, Texte in Form von Briefen und Lehrbüchern, Inschriften, archäologischen Funde und weitere Zeugnisse geben Einblick in unterschiedliche Aspekte und Lebensbereiche dieser Epoche wie etwa die Erinnerungskultur, den Handel, aber auch Politisches und Privates.

Selbsteinschreibung (Studierende)

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