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Dieses Bachelor-Seminar bietet eine Einführung in die Ursachen und Dynamiken innerstaatlicher Gewalt. Behandelt werden unterschiedliche Erscheinungsformen politischer Gewalt und Konflikte, darunter Bürgerkriege, religiöse und ethnische Konflikte, Gewalt gegen Minderheiten, Unruhen, staatliche Repression, Protestbewegungen sowie umweltbezogene Konflikte.

Auf der Grundlage zentraler theoretischer Ansätze sowie aktueller quantitativer und qualitativer Forschung untersucht das Seminar wesentliche Risikofaktoren gewaltsamer Konflikte, darunter ethno-religiöse Polarisierung, Armut und soziale Deprivation, Rohstoffgewinnung, Landnutzung, koloniale Strukturen, Umweltzerstörung und Klimawandel.

Neben der Analyse der Ursachen politischer Gewalt wird diskutiert, inwieweit politische Institutionen, Governance-Strukturen und unterschiedliche Maßnahmen der Friedensförderung zur Prävention innerstaatlicher Gewalt beitragen können.

Das Seminar lebt vom gemeinsamen Austausch, der kritischen Analyse wissenschaftlicher Literatur sowie der kollaborativen Gruppenarbeit. Daher ist es wichtig, dass Studierende die Pflichtlektüre vor jeder Sitzung sorgfältig vorbereiten und sich aktiv an den Diskussionen beteiligen. Ziel ist es, eigenständiges kritisches Denken zu fördern und die Studierenden dabei zu unterstützen, eigene Forschungsfragen zu den Ursachen und Präventionsmöglichkeiten innerstaatlicher Gewalt zu entwickeln.

Der Syllabus wird rechtzeitig über die Lernplattform bereitgestellt. Für einen gelungenen Einstieg in das Seminar wird empfohlen, die für die erste Sitzung am 25. September vorgesehene Pflichtlektüre bereits im Vorfeld zu lesen, damit wir von Beginn an gemeinsam in die Diskussion einsteigen können.

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