Das Seminar setzt sich mit der Geschichte der spanischen Expansion bzw. der iberisch-amerikanischen Verflechtung in der Frühen Neuzeit auseinander. Dabei rückt es lokale Perspektiven und indigene Stimmen in den Mittelpunkt. Basierend auf neuster Forschung werden innovative Ansätze diskutiert, wie die Rolle der indigenen Akteure und Gemeinschaften während der sogenannten Eroberung und Kolonialherrschaft analysiert werden können. Wie erlebten die Menschen in den Amerikas die Ankunft und Präsenz der Europäer und wie begegneten sie sich? Das Seminar thematisiert zentrale Aspekte wie kulturelle Hybridisierung, Widerstand und Anpassung. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis für die komplexen Wechselwirkungen zwischen Kolonisatoren und Kolonisierten – sowie untereinander – zu entwickeln und die eurozentrische Geschichtsschreibung kritisch zu hinterfragen.
- Enseignant·e: Leonie Detken
- Enseignant·e: Vitus Huber
- Enseignant·e: Cassandre Mardonao
- Enseignant·e: Héloïse Stritt