
Dieses Seminar widmet sich der Familie in der Geschichte. Dabei werden römische Antike und westliches Mittelalter verglichen und verschiedene Ansätze verfolgt. Es sollen Verwandtschaftkonzeptionen beleuchtet werden – agnatische und kognatische Linien, Grossfamilie vs. Kernfamilie, Blut und Allianz, aber auch die Beziehungen innerhalb der Familie, Ehe und Ehescheidung, Geschlechterrollen innerhalb der Familie. Die Familie soll in ihrer normativen und rechtlichen Bedeutung untersucht werden und die Auswirkungen der Religion(en) auf Normen in der Familie werden angeschaut. Auch die Familie in Gesellschaft und Politik wird ein Teil des Seminars sein. Nicht zuletzt wird es um Emotionen gehen: Liebe im Paar sowie zwischen Eltern und Kindern oder zwischen anderen Familienmitgliedern, aber auch was es hiess, bedeutete, ohne Familie zu leben.
Im Seminar werden wie gewohnt Literatur diskutiert aber auch Quellen untersucht und ausgewertet und die Forschungsmethoden in der Altertums- und mittelalterlichen Geschichte den Studierenden nahe gebracht. Im Rahmen des Seminars können auch Bachelorarbeiten geschrieben werden.
- Enseignant·e: Tanja Itgenshorst
- Enseignant·e: Olivier Richard-Trauffer