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Kaiser Konstantin (272-337 n. Chr.) gehört zu den prominenten Figuren der europäischen Spätantike. Dies hängt sowohl mit seinem konkreten politischen, militärischen und administrativen Handeln als machtbewusster Kaiser zusammen, als auch mit der späteren Rezeption, da Konstantin als «erster christlicher Kaiser» für die Entwicklung des Christentums eine ganz zentrale Rolle spielte.

Die Vorlesung wird sich ihrem Thema einerseits biographisch widmen, indem Konstantin als historischer Akteur in die Strukturen und Traditionen des römischen Kaisertums seit dem ersten Kaiser (Princeps Augustus) eingebettet wird; andererseits wird sie zentrale Entwicklungen von Politik und Gesellschaft in der Spätantike (seit der sogenannten Tetrarchie mit Diokletian im späten 3. Jahrhundert) beleuchten, und schliesslich wird sie die Entwicklung des Christentums in dieser Zeit ins Zentrum stellen und sich mit dem neuen (und spannenden) Verhältnis zwischen Religion und Politik beschäftigen.

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