Les textes anciens nous fournissent un accès privilégié à la pensée et à la vie des Pères
de l’Eglise et des premières communautés chrétiennes. Pourtant, la lecture de ces textes demande
une préparation avec méthode. Au cours de ce pro-séminaire, nous lirons un choix de textes du
christianisme ancien tout en apprenant à les interpréter dans leur contexte historique et à utiliser les
instruments de travail. Parallèlement, seront introduites les règles pour la rédaction d’un travail écrit.

Das Armenische stellt einen unabhängigen Zweig innerhalb der indo-europäischen Sprachen dar. Als Literatursprache wird das Armenische seit dem 5. Jh. mit einem eigenen Al­pha­bet ver­wendet. Ein Gross­teil der armenischen Literatur sind Übersetzungen der Hl. Schrift, von Apokryphen und liturgischen Quellen so­wie von Werken christ­licher griechischer und syri­scher Autoren, aber schon gleichzeitig beginnt die originär armenische Literatur (Eznik von Kolb oder die Vita Mesropi).

Im Fokus der folgenden Lehrveranstaltung sind das armenische Alphabet sowie die Morphologie und Syntax des klassischen Armenisch. Am Ende von zwei Semestern sollen die Studierenden in der Lage sein, mit Hilfe von Wörterbüchern und Grammatiken Texte im Original zu lesen, oder wenigstens eine Übersetzung zu überprüfen.


Als Meister der geistlichen Auslegung erweist sich Augustinus (+ 430) in seinen Auslegungen und Predigten über die Psalmen des Alten Testaments: Er deutet sie häufig in allegorischer Weise auf Christus hin, zugleich fördert er die persönliche Meditation und leitet dazu an, die Psalmen als Gebetstexte für den persönlichen Gebrauch zu benutzen. Daneben bemerkt er immer wieder, zu welchen Gelegenheiten oder liturgischen Feiern bestimmte Psalmen besonders geeignet sind und eingesetzt werden.


In der goldenen Zeit der Patristik (4.–6. Jhd.) entstehen zahlreiche Klassiker der Theologie: Kirchengeschichtliche und exegetische Werke, systematische Abhandlungen, antihäretische Reden und mystische Traktate, monastische Regeln, Gebete und Gedichte und vieles mehr. Diesen Texten und ihren Autorinnen / Autoren ist diese Vorlesung gewidmet. Exemplarisch werden zentrale Werke und ihre Urheber vorgestellt. Anschliessend werden Auszüge gemeinsam gelesen, um so Einblick in die faszinierende Welt einer Literatur zu erhalten, die weit über diese Epoche hinaus Kirche und Gesellschaft geprägt haben und prägen.


Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Literatur des frühen Christentums, angefangen mit den neben- und nachneutestamentlichen Schriften der sog. Apostolischen Väter, weiters wird die Literatur der Apologeten (Justin der Märtyrer, Theophilus von Antiochien und Meliton von Sardes), der verschiedenen gnostischen Schulen (Valentinus, Ptolemäus, Herakleon, die Schriften von Nag Hammadi) und ihrer Gegner (Irenäus von Lyon, Hippolyt von Rom) behandelt; schliesslich wird auf die einflussreichen Theologen des ausgehenden zweiten und des dritten Jahrhunderts eingegangen (Clemens von Alexandrien, Origenes, Tertullian und Cyprian von Carthago).

Ce cours présente une introduction à la mystique des théologiens grecs de l’Antiquité tardive. Commençant avec la présentation des auteurs primordiaux comme Grégoire de Nysse et Denys l’Aréopagite (parmi tant d’autres moins connus), nous allons découvrir la formation d’une tradition spirituelle. Elle a  déterminé la vie chrétienne pendant des siècles. Au cœur de cette tradition, on retrouve l’expérience de la lumière divine qui guide sur le chemin de l’exercice spirituel, du silence intérieur absolu et de l’abandon au sauveur.