Körper und Körperbilder verändern sich ständig. In der Frühen Neuzeit werden die Vorstellungen vom Körper im Kontext der globalen Verflechtung, der Konfessionalisierung und der Wiederbelebung anatomischer Sektionen vielfältiger. Neue wissenschaftliche Methoden (Empirismus) und neue Instrumente (Mikroskop usw.) führen zu einer erheblichen Erweiterung des Wissens über den Körper. Lange bleiben antike und mittelalterliche Konzepte, Aberglaube oder alchemistische (Heil-)Praktiken präsent. Die Vorlesung wird den Wandel und die Kontinuitäten in Bezug auf den Körper zwischen der Renaissance und der Aufklärung untersuchen. Wir werden uns mit ihren Auswirkungen auf Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Religion und Kultur sowie mit methodischen und theoretischen Ansätzen zur Geschichte des Körpers befassen.
- Enseignant·e: Leonie Detken
- Enseignant·e: Vitus Huber
- Enseignant·e: Cassandre Mardonao
- Enseignant·e: Héloïse Stritt