Ce séminaire interroge l’acte de traduction à travers la représentation fictionnelle de celles·ceux qui le pratiquent. Il s’agira d’approcher les enjeux linguistiques, théoriques mais aussi éthiques et politiques de l’opération traductive et de se pencher sur la traduction comme activité et métier. Comment la littérature des XXe et XXIe siècles fait elle vivre ce personnage qui la transporte d’une langue et d’une culture à d’autres ? On posera cette question à partir d’un corpus romanesque (Cécile Wajsbrot, Annette Hug, Peter Handke, Brice Matthieussent, Jennifer Croft) et de récits brefs (Jorge Luis Borges, Julio Cortazar…), accompagné de textes théoriques majeurs des translations studies (Benjamin, Spivak, Apter, Samoyault…). Ce séminaire est bilingue française/allemand. Une connaissance au moins passive de la langue 2 est souhaitée.

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Dieses Seminar widmet sich dem Übersetzen und seiner Darstellung in der Literatur. Im Mittelpunkt stehen die Figuren, die übersetzen, und damit auch die sprachlichen, theoretischen, ethischen und politischen Herausforderungen, die mit dem Übersetzungsprozess verbunden sind. Gleichzeitig soll die Übersetzung als Tätigkeit und Beruf näher betrachtet werden. Wie gibt die Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts der Figur des Übersetzers bzw. der Übersetzerin eine Stimme und ein eigenes Profil – einer Figur, die zwischen verschiedenen Sprachen und Kulturen vermittelt? Dieser Frage gehen wir anhand eines Korpus von Romanen (Cécile Wajsbrot, Annette Hug, Peter Handke, Brice Matthieussent, Jennifer Croft) und Kurzgeschichten (Jorge Luis Borges, Julio Cortázar …) nach. Ergänzt wird die literarische Lektüre durch wichtige theoretische Texte aus der Übersetzungswissenschaft (Benjamin, Spivak, Apter, Samoyault …). Das Seminar findet zweisprachig auf Französisch und Deutsch statt. Passive Kenntnisse der jeweils anderen Sprache sind erwünscht.

Zwischen der Schweiz und Lateinamerika bestehen vielfältige historische und kulturelle Verflechtungen, die auch in der Literatur ihren Niederschlag finden. In literarischen Texten und Reiseberichten erscheint Lateinamerika als Raum der Fremdheit und Exotik, als Schauplatz von Abenteuer, Aufbruch und wirtschaftlichen Hoffnungen. Die Auseinandersetzung mit der ‚Neuen Welt‘ dient dabei häufig zugleich der Selbstverständigung über die eigene Kultur, Identität und gesellschaftliche Ordnung.

Ausgehend von dieser Beobachtung untersucht das Seminar anhand ausgewählter Texte vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, wie literarische Bilder Lateinamerikas entstehen, welche Diskurse sie prägen und was diese Entwürfe über die Gesellschaften verraten, die sie hervorbringen. Behandelt werden unter anderem Werke von Gottfried Keller, Thomas Davatz, Ulrich Becher, Blaise Cendrars, Max Frisch, Hugo Loetscher und Dorothee Elmiger. Ergänzend werden ausgewählte lateinamerikanische Texte einbezogen, die den Blick umkehren und die Schweiz als literarischen Imaginationsraum sichtbar machen. Methodisch verbindet das Seminar literaturwissenschaftliche Textanalyse mit Ansätzen der Imagologie, der Postkolonialen Theorie und der Transarealen Literaturwissenschaft. Im Zentrum steht die Frage, wie Literatur kulturelle Räume entwirft und transatlantische Beziehungen erzählbar macht.

Ziel dieser auf zwei Semester angelegten und von verschiedenen DozentInnen der Philosophischen Fakultät gehaltenen Vorlesungen ist ein einführender, von der Antike bis zur Gegenwart reichender Überblick über die Literaturen Europas sowie Nord- und Südamerika. Ausgehend von einem spezifisch komparatistischen Blickwinkel vermittelt die Vorlesung einen Zugang zur altorientalischen, antiken, mittelalterlichen, spanischen, italienischen, englischen, amerikanischen, französischen, deutschen und slavischen Literatur.

Le cours, donné à tours de rôle par divers(e)s enseignant(e)s des Facultés des Lettres, présente, en survol, une introduction aux littératures occidentales depuis l'Antiquité jusqu'à nos jours. A partir d'un point de vue spécifiquement comparatiste, il offre un accès à la littérature orientale, antique, médiévale, espagnole, italienne, anglaise, américaine, française, allemande et slave.